Winter-Urlaub auf Kreta: Unser Fazit

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In diesem Jahr haben wir das erste Mal „Winterurlaub“ in Kalamaki auf Kreta gemacht.

Mit einem klassischen Winter-Urlaub inklusive Ski-Fahren und „Après-Ski“ hat das natürlich nichts zu tun, es war eher eine Fahrt in den Frühling.

Im Februar waren wir insgesamt 16 Tage vor Ort und haben darüber auch auf unserer Gesamt-Kreta-Seite „Kreta pur“ einige Reisebericht-Artikel veröffentlicht. Als Einstieg hier einmal der erste Beitrag:

Kreta – eine Winterreise – die ersten Tage

Alle weiteren Artikel finden sich unter dem Tag „Winter“ unter diesem Link.

Hier in diesem Beitrag soll es nun um eine Art „Gesamt-Fazit“ gehen, speziell auch mit Fokus auf Kalamaki.

Mietwagen

Unser Mietwagen stammte, wie immer in den letzten Jahren, von „The Best Car Rentals“ in Heraklion. Dazu gibt es eigentlich nichts weiter zu sagen, außer, dass wie immer alles perfekt geklappt hat, und das zu einem sehr fairen Preis.

Wir hatten uns wieder für ein großes Allrad-SUV entschieden, da wir auch bei widrigen Wetterverhältnissen und im Schnee, von dem es in den kretischen Bergen im Winter doch häufig einigen gibt, unterwegs sein wollten.

Für uns stand dann wie üblich ein Ssangyong Kyron bereit, mit dem wir auch schon in den Jahren zuvor immer zufrieden waren. Auch am Flughafen klappte alles perfekt und so waren wir schon wenige Minuten nach der Landung auf unserem Weg in den mittleren Süden Kretas, nach Kalamaki.

Also, alles perfekt. Absolute Empfehlung! Alles Weitere zu The Best findet sich nebenan auf unseren anderen Webseiten, inklusive 5%-Rabatt-Gutschein für Leser!

Unterkunft

Die Idee zu einem Winter-Urlaub auf Kreta kam uns erst bei einem Kreta-Aufenthalt im letzten Jahr, als wir mehr zufällig mit den Inhabern von Kalamaki Holidays / Kalamaki Rent Motors über dieses Thema gesprochen haben.

Dabei stellte sich nämlich heraus, dass einige der von Kalamaki Holidays vermieteten Unterkünfte mittlerweile mit Zentralheizung ausgestattet sind und sich somit für einen Winter-Urlaub auf Kreta empfehlen.

Denn eine gute Beheizbarkeit ist tatsächlich eines der wichtigsten Kriterien für eine gute Unterkunft auf Kreta im Winter. Es kann dort empfindlich kalt werden und speziell in Verbindung mit feuchter Luft sind etliche Unterkünfte klamm und unangenehm im Winter.

Oft kann man zwar mit einer vorhandenen Klima-Anlage auch heizen, aber im Vergleich zu einer echten Zentralheizung ist dabei entstehende Raumklima alles andere als angenehm.

Wir haben uns also mit Freude für eine unserer langjährigen Lieblings-Unterkünfte in Kalamaki entschieden, die Apartments & Studios Finikas, und hier genauer für das auch am besten und direkt am Strand gelegene Haus 1, denn nur das hat aktuell Zentralheizung.

Bei unserer abendlichen Ankunft in Kalamaki wurden wir noch von einer sehr netten Mitarbeiterin von Kalamaki Holidays empfangen, im schon vorgeheizten Apartment, perfekt!

Auch eine Grundausstattung an Getränken und Speisen fand sich, wie bestellt, im Kühlschrank, so dass wir trotz nächtlicher Ankunft gleich bestens in den Urlaub starten konnten.

Das Finikas als Unterkunft eignet sich wirklich perfekt für einen Winterurlaub: Die Zentralheizung funktioniert toll, innerhalb weniger Minuten ist das Apartment angenehm warm. Es gibt kostenloses WLAN-Internet im gesamten Haus und auch das Duschwasser wird an trüben Tagen trotzdem schön warm. Das Bett ist mit 160cm zwar schmal, aber es verfügt über getrennte Matratzen und ist so bequem, dass man einen Regentag auch einfach mit einem guten Buch im Bett verbringen könnte.

Die Terrassen und Balkons haben ab Mittag Sonne und laden dann natürlich besonders dazu ein, mit Blick auf’s Meer ein Buch zu lesen und dabei an einem Glas Wein zu nippen. Natürlich nur, wenn es nicht zu windig ist.

Eine Reinigung findet im Winter nicht täglich, sondern nur  1-2 Mal pro Woche statt, was absolut ausreicht, wenn man bereit ist, den Müllbeutel zwischendurch selbst mal raus zu bringen.

Preislich ist es im Winter natürlich günstiger als „in der Saison“, hier als Anhaltspunkt einige Preise dieser Wintersaison von Dezember 2017 bis Mitte März 2018:

Studio/Apartment im Finikas Haus 1 pro Woche zwischen 322 und 413 Euro.

Ab Ende März sind die Preise ca 10% höher, ab Mai gelten dann die regulären Vorsaisonpreise.

Weitere Informationen zur Unterkunft finden sich hier auf den Seiten von Kalamaki Holidays.

Um es vorweg zu nehmen (obwohl unten noch ein Fazit folgt): Uns hat es so gut gefallen, dass wir ganz sicher wieder im Winter im Finikas in Kalamaki wohnen werden.

Wetter

Beim Wetter muss natürlich klar sein, dass man nicht nur mit Sonnentagen rechnen kann, obwohl Kreta mit diesen in Europa schon reichlich gesegnet ist.

Wir hatten in unserem Urlaub einen Wetter-Mix mit allem. Es gab sowohl kurzfristig Sturm und Regen als auch warme Tage, an denen man glaubte, es wäre schon Mai und es wurde dann windgeschützt im T-Shirt schon fast zu warm in der Sonne.

Grundsätzlich ist also mit wechselhaftem Wetter zu rechnen, allerdings sind längere Regenperioden speziell im Süden Kretas auch im Winter sehr selten. Wer im deutschen Frühling oder Frühsommer an die Nordsee fährt, kann auch problemlos Winter-Urlaub auf Kreta machen. :-)

Wir selbst haben schon sehr oft im Februar Urlaub im Süden Portugals gemacht, und da ist das Wetter durchaus vergleichbar. Nachts kann es durchaus mal auf 5-7 Grad abkühlen, tagsüber kann es bei Sonne bequem auch mal 20 Grad geben. 

Wir lieben dieses Wetter, es nimmt im deutschen Winter den Frühling vorweg. Herrlich.

Natur

Natur-Liebhaber kommen natürlich in den Wintermonaten absolut auf ihre Kosten. Wer Kreta und speziell den (trockeneren) Süden bisher nur im Sommer ab Mai/Juni kennt, wird eine ganz andere Insel erleben können. Knallgrün und mit etlichen bunten Tupfern der abertausenden Blüten verschiedenster Pflanzen. Kurz: Ein Traum

Hier ein paar spezielle Impressionen:

Kalamaki und Umgebung im Winter

Wer in den Winter-Monaten auf Kreta Urlaub macht, lernt die Insel ganz anders kennen. Wie schon erwähnt, ist die Natur natürlich anders, aber auch die Menschen leben in einem ganz anderen Rhythmus als während der Touristen-Saison.

Die meisten „Touristen-Hotspots“ sind ziemlich vernagelt, in Kalamaki hat eigentlich nichts geöffnet, zumindest kein Restaurant. Tagsüber kann man allerdings bei „Jastin“ sitzen, ein Getränk zu sich nehmen und den tollen Blick, zusammen mit den wenigen anderen Winter-Gästen und Residenten, auf die libysche See und die Paximadia-Inseln genießen.

Der Vollständigkeit sei gesagt, dass auch „Marilena“ in diesem Winter geöffnet hatte, allerdings waren dort, wie auch während der sonstigen Saison, nie Gäste anzutreffen.

Einige Restaurants der Umgebung haben entweder tatsächlich komplett geöffnet (z.B. Vafis in Sivas, wo wir sehr gut gegessen haben bei unseren Winter-Besuchen) oder öffnen zumindest am Wochenende, wie z.B. Chrisopigi in Kamilari. Auch haben etliche Kafenions geöffnet.

In Mires und Tymbaki findet sich auch etliches, angefangen von diversen Gyros- und Souvlaki-Buden bis bin zu netten Restaurants wie z.B. das „Aperitto“ in Mires, wo man prima zu Mittag essen kann.  Und auch das hervorragende Imeros in Lagolio war täglich geöffnet, ebenso wie einige Restaurants in Pitsidia und Matala.

Insgesamt ein völlig ausreichendes Angebot. Natürlich sitzt man im Winter drinnen, wobei man damit rechnen muss, dass es da mal gerne sehr warm ist, da der Kreter offenbar ein ganz anderes Wärmebedürfnis hat. Lästig wird es manchmal mit den Rauchern, die natürlich in fast allen Tavernen drinnen rauchen.

Auch die Märkte der Umgebung sind im Winter eine besondere Empfehlung, wesentlich ruhiger als sonst und vor allem die im Winter angebotene Vielfalt an unterschiedlichstem „Grünzeug“ ist wirklich beeindruckend.

Souvlaki gibt’s natürlich weiterhin. ;-) 

Ansonsten wird im Winter viel gebaut und renoviert, da natürlich alles zu Saisonstart wieder auf Vordermann gebracht sein soll und auch die Menschen, die im Tourismus tätig sind, jetzt Zeit für solche Arbeiten haben. 

Aber auch, wenn in Kalamaki an vielen Ecken gebohrt, gehämmert und renoviert wurde, haben wir das niemals als störend empfunden. Wir hatten Kalamaki fast immer weitestgehend für uns allein und es war herrlich, so ganz in Ruhe und ohne jemanden dabei zu treffen, am Meer entlang zu spazieren und den Wellen zuzuhören.

Und phantastische Sonnenuntergänge bietet Kalamaki natürlich ebenso im Winter…

Fazit

Für uns, die wir Kalamaki nun wirklich zu jeder Jahreszeit kennen, war dieser Urlaub der schönste Kalamaki- und Kreta-Aufenthalt.

Die Ruhe und die Natur sind einfach umwerfend.

Wir werden auf jeden Fall weiter im Winter nach Kreta reisen, vermutlich schon nächstes Jahr wieder. Es macht ein bisschen süchtig. :-) 

Unsere Empfehlung: Unbedingt auch ausprobieren! Wer nicht auf die komplette touristische Infrastruktur angewiesen ist und dabei Land, Natur und Leute schätzt, kann keine bessere Reisezeit finden!

Fragen zu Aufenthalten auf Kreta im Winter beantworten wir auch gerne per Mail oder hier in den Kommentaren.

4 Antworten auf „Winter-Urlaub auf Kreta: Unser Fazit“

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