September 2012: Zurück aus Kreta



Zurück aus Kreta, nicht aus Kalamaki. Denn gewohnt haben wir diesmal gar nicht in Kalamaki, sondern nebenan in Sivas in den Studios/Apartments Sigelakis, wo es uns richtig gut gefallen hat. Bericht folgt.

Trotzdem schreibe ich hier natürlich ein kleines Fazit und auch ein paar Neuigkeiten aus Kalamaki…

Wobei, wirklich viel Neues gibt es eigentlich gar nicht, oder wir haben es bei unseren (wenigen) Besuchen in Kalamaki nicht bemerkt.

Auffällig ist in der gesamten Gegend, dass eifrig gebaut wird und alle paar Meter an allen Wegen Verkaufsschilder Land und/oder Häuser anpreisen, allerdings weiterhin zu recht üppigen Preisen.

In Kalamaki selbst gibt es an der Strandpromenade was Neues: So residiert jetzt (ich glaube, im ehemaligen Cafe Vienna) das Jastin Cafe, u.a. mit Billardtisch und Computern.

In der ewigen Baustelle des tempelartigen Gebäudes hinter Taverne „Giorgos“ am Beginn des „Niemandslandes“ Richtung Alexander/Alexandros Beach hat sich nun eine Taverne und Pizzeria (und Cafe und Ouzeri und und und, siehe Schilder ;-)) namens Kaloperassi eingerichtet. Getestet haben wir das Restaurant nicht, da die Karte extrem langweilig klang und es bei Pizza, solange es Ariadni in Kamilari gibt, definitiv keinerlei Verbesserungspotential gibt.

Kalamaki kaloperassi 2029

Mehr neue oder andere Läden, Tavernen und Kneipen sind mir bewusst nicht aufgefallen.

Persönlich habe ich in diesem Urlaub festgestellt, dass ich mich in Kalamaki nicht mehr richtig wohl fühle. Im Vergleich zu Sivas ist es mir selbst in Kalamaki schon zu voll, zu laut und zu touristisch. Es ist halt ein reiner Badeort und Baden ist uns gar nicht mehr so wichtig. Das gastronomische Angebot ist dabei eher durchwachsen und so sind wir schon früher sehr häufig in den Dörfern nebenan essen gegangen. Daher lag also der Entschluss nah, dieses Mal genau umgekehrt vorzugehen und dort zu wohnen, wo sich der Magen zu Hause fühlt. 😉 Genau das hat sich in diesem Urlaub bestätigt.

Da wir also in Sivas weitaus bessere Tavernen zu Verfügung hatten, waren wir auch nur einmal Abends („gezwungenermaßen“, denn es gab ein kleines, sehr nettes, Forumstreffen des Kreta-Forum) in Kalamaki essen, bei Aristides. Ansonsten haben wir nur zwei Mal Mittags bei „Giorgos“ das wirklich leckere Souvlaki mit Feta gegessen und bei Michalis vom „Cafe Paradise“ ein paar Mal was getrunken.

Die wirklichen Urlaub-Highlights gastronomischer Art waren jedoch (fast wie immer) die folgenden Tavernen und Restaurants:

  • Taverna Sigelakis, Sivas
  • Taverna Sactouris & Sofia, Sivas
  • Bio-Kafenion Ola Kala, Kouses
  • Pizzeria Ariadni, Kamilari
  • Ouzeri Chrysopigi, Kamilari
Unser Mietwagen stammte diesmal von „The Best – Rent a car“, da „Kalamaki Rent Motors“ für die Zeit unserer Reise keinen Suzuki Jimny frei hatte. Wir waren mit dem kleinen roten Spielmobil von „The Best“ sehr zufrieden, es war übrigens auch der erste Leih-Jimny ohne flatternde Lenkung! Vielen Dank noch mal an Martin wegen der gelungenen Abwicklung, dem niedlichen Micra Cabrio für den letzten Tag und dem netten Plausch unter dem Ficus von Sivas. 😉 Übrigens: Mitglieder des Kreta-Forum bekommen bei „The Best“ noch mal zusätzlich Rabatt, siehe hier

Der Sonnenuntergang in Kalamaki ist aber natürlich weiterhin wunderschön und sicher neben den Menschen, die wir dort kennenlernen durften über die Jahre, für uns ein Grund, weiterhin gelegentlich nach Kalamaki zu fahren…

In diesem Sinn also bis zum nächsten Jahr in Kalamaki!

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2 Antworten auf September 2012: Zurück aus Kreta

  1. Jürgen Brensing sagt:

    Hallo, hört sich ja nicht so sehr gut an, in Kalamaki. Wir wollen im August 14 Tage ins „Paradise“. Diverse Male waren wir in Plakias bzw. Silia in den Bergen. Ich hoffe es wird uns auch in Kalamaki gefallen. Ist denn da das Essen wirklich so schlecht oder gibt es den ein oder anderen Laden wo man hingehen kann. Ich würde mich über ein Info sehr freuen. Bis bald im Forum. Jürgen aus Gummersbach

    • mt sagt:

      Hallo Jürgen.
      Es ist ja nicht wirklich richtig schlecht, das will ich gar nicht sagen. Die Karte ist halt meist eher touristisch und überall seit Jahrzehnten sehr ähnlich. Es gibt überall Gerichte auf der Karte, die ich jederzeit mit Genuss essen würde.
      Also: Jammern auf hohem Niveau. Empfehlen wird euch jeder was anderes, teils aus echter Überzeugung, teils, weil man irgendwo „schon immer“ hin geht oder freundschaftliche/verwandtschaftliche Beziehungen pflegt.

      Ein einziger Tipp vielleicht: Giorgos (vom Meer aus gesehen rechts vom nicht zu übersehenden Delfinia) hat sich meiner Ansicht nach nach einem Schwächephase in den letzten Jahren mittlerweile wieder zu den besseren Lokalen in Kalamaki entwickelt. Außerdem ist der Inhaber Aris auf seine eher ruhige Art ein sehr angenehmer Gastgeber.

      Trotzdem MÜSST ihr natürlich auch mal die Tavernen und Restaurants außerhalb testen, die ich im Artikel erwähnt habe. Und dann natürlich berichten, ob ihr die auch besser als die Läden in Kalamaki fandet. 😉

      Viel Spaß jedenfalls und schöne Grüße an Michalis von Paradise Studios…

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