Reisebericht Kreta im Herbst 2016: Kalamaki



Entspannung in Kalamaki

Entspannung am Strand in Kalamaki

Auch im Herbst 2016 haben wir wieder den größten Teil unseres Urlaubs auf Kreta in Kalamaki verbracht.

So spät im Jahr waren wir noch nie auf Kreta, von Mitte Oktober bis in den November hinein, in Kalamaki haben wir quasi mitgeholfen, die „Bürgersteige hochzuklappen“ und haben den Ort in den Winterschlaf verabschiedet.

Viel Neues gab es dort nicht, es wird weiter in und um Kalamaki fleißig gebaut und auch den neuen Geldautomaten konnten wir mehrfach erfolgreich nutzen, ein echter Fortschritt.

Aber der Reihe nach…

Anreise

Mit „Aegean Airlines“ zuverlässig und gut wie immer. Da nimmt man gerne Zwischenlandungen in Kauf, wenn man nicht mit zumindest optisch total abgewrackten Flugzeugen merkwürdiger Billigflieger anreisen muss, wie beim letzten Mal passiert

Unser Mietwagen auf Kreta

Der Mietwagen, der uns treu durch den Urlaub begleitet hat, stammte auch diesmal wieder von „The Best Car Rentals“ aus Heraklion, nicht zu verwechseln mit der fast gleichnamigen Firma aus Rethymnon.

Wir mieten immer ein großes Allrad-SUV bzw. Geländewagen, da wir  die Größe und passive Sicherheit schätzen und durch die große Bodenfreiheit auch bequem alle Schotterpisten bewältigen können.

Mietwagen von The Best im natürlichen Biotop

Mietwagen von The Best in seinem natürlichen Biotop 😉

Preislich sind nicht nur diese Fahrzeuge bei The Best im Vergleich zu anderen, besonders auch lokalen, Vermietern sehr günstig, sie befinden sich in einem sehr guten Zustand und auch der Service am Flughafen ist perfekt. Selbstverständlich haben die Fahrzeuge Vollkasko ohne Selbstbeteiligung.

The Best Car Rentals bleibt daher weiterhin unsere Empfehlung; wer ein paar Euros sparen möchte, der findet übrigens bei FB einen Rabattgutschein für Freunde dieser Seite und unserer Facebook-Gruppe „Kreta-Forum“: Gutscheine für das Kreta-Forum

Unsere Unterkunft in Kalamaki

Gewohnt haben wir, wie immer in letzter Zeit, im Hotel Aglaia in Kalamaki. Die Unterkünfte dort sind schlicht, aber sauber und mit allem notwendigen ausgestattet. Wichtig für uns sind Betten mit getrennten Matratzen in vernünftiger Größe, wo es an anderer Stelle oft scheitert. Besonders zu erwähnen ist aber die Gastfreundschaft der Inhaber Aglaia und Jannis, die den Aufenthalt dort immer zu einem besonderen Erlebnis machen. Aber dazu habe ich früher schon mal was geschrieben, siehe hier.

Essen und Trinken

Was uns immer wieder auffällt, ist die sehr wechselhafte Qualität einzelner Tavernen. Selbst, wenn man innerhalb einer Woche zwei mal zu Besuch kommt, sind die Ergebnisse selbst beim gleichen Essen absolut unterschiedlich von unterirdisch bis himmlisch.

Apaki, eine besondere Köstlichkeit bei Athivoles Tou Kara

Apaki, eine besondere Köstlichkeit bei Athivoles Tou Kara

Leider mussten wir das auch bei von uns bisher bevorzugten Restaurants im Umland von Kalamaki erleben, daher möchte ich hier nur noch die Tavernen empfehlen, wo wir wirklich verläßlich gut gegessen haben, sowohl in der Vergangenheit als auch bei diesem Besuch in Kalamaki:

  • In Kalamaki selbst ist unsere absolute Nummer eins weiterhin die Taverne „Athivoles tou Kara“ direkt am Dorfplatz. Dazu findet sich auf meiner Seite „Messara, Kretas schöner Süden“ ein Artikel, dem nichts hinzuzufügen ist. Absolute Empfehlung.
  • Ebenfalls gut und gerne haben wir bei „Aristides“ in Kalamaki gegessen. Die Küche ist zwar schlichter als bei Athivoles, jedoch lecker und ohne Enttäuschungen.
  • Unsere Lust auf Pizza wurde in Kamilari in der „Pizzeria Ariadni“ wie immer bestens gestillt. Eindeutig für uns die schönste und qualitativ beste Pizzeria auf Kreta. Allerdings wie immer unabdingbar: Direkt um 19 Uhr dort sein!
  • Ebenfalls immer eine Empfehlung wert: „Sigelakis“ in Sivas. Die Linsen dort sind bei jedem Besuch Pflicht und auch sonst gibt es dort bewährte, gleichbleibende Qualität. Wir lieben z.B. die Bifteki me Feta.

Ansonsten, wie oben schon beschrieben, wurden wir häufig mal von bisher bewährten Tavernen enttäuscht. 

Übrigens, für den kleinen Hunger zwischendurch bietet sich die Souvlaki-/Gyros-Bude „Ibis-Grill“ am Ortseingang (aus Richtung Kalamaki) von Tymbaki auf der linken Seite, im giftgrünen Gebäude an. Wirklich gut gewürztes, leckeres Gyros und sehr nette Leute dort!

Ibis-Grill, Tymbaki

Ibis-Grill, Tymbaki

Abends bei einem Cocktail oder sonstigen Kaltgetränk (oder tagsüber auch mal bei einem Kaffee) haben wir gerne bei „Notia Ammos“ und „Cafe Paradise“ gesessen. 

Und sonst…

Tja, die wesentliche Neuerung in Kalamaki habe ich ja hier schon erwähnt: Den Geldautomaten der Piräus-Bank, untergebracht in der Seitenwand von Katharinas Supermarkt. Er funktionierte während unseres Aufenthaltes zuverlässig und ist für uns eine echte Erleichterung. Hoffentlich bleibt er dort dauerhaft.

Kalamakis neuer Geldautomat

Kalamakis neuer Geldautomat

Bautätigkeit war rund um den Ort an vielen Stellen zu beobachten, die Landschaft wird immer mehr zersiedelt. Schade eigentlich, aber so ist wohl der Lauf der Dinge. Auch in Kalamaki gibt es wohl ein paar neue Unterkünfte, die notierten Namen und URLs muss ich aber erst aufarbeiten, so kommen dann als Aktualisierung in die Linkliste.

Nelkenfelder bei Kokkinos Pirgos

Nelkenfelder bei Kokkinos Pirgos

Ausflüge haben wir auch ein paar gemacht, insbesondere zur Erweiterung unserer Seite über die Messara, so haben wir nach etlichen Jahren mal wieder die wichtigsten archäologischen Stätten der Region, wie Phaistos, Agia Triada und Gortys, besucht, aber auch mal wieder einen Abstecher nach Lentas gemacht und sogar bis nach Arkadi und zum „Töpferdorf“ Margarites. Die einzelnen Artikel werde ich sicher hier auf der Seite ebenfalls verlinken, daher möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen.

Entspannung in Kalamaki

Entspannung in Kalamaki

Das Wetter Mitte Oktober bis November war traumhaft, teils viel zu gut, da der erhoffte Regen speziell im mittleren Süden leider weitestgehend ausblieb. Es herrschte, unterstützt durch das noch sehr warme Wasser, im Gegenteil größtenteils Badewetter mit Lufttemperaturen über 25 Grad.

Also auch für Badereisende, die es nicht so absolut heiß mögen und auch mal mit einem Regentag zurecht kommen, immer noch eine ideale Reisezeit. Der Ort Kalamaki selbst wird allerdings Ende Oktober von einem Tag auf den nächsten fast zur Geisterstadt, da dann fast alle Tavernen auf einen Schlag schließen.

Außerdem haben wir in diesem Urlaub viele Bekanntschaften und Freundschaften aufgefrischt oder auch neu gemacht, vielen Dank an all die lieben Menschen, mit denen wir unterwegs sein durften!

Etliche tolle Sonnenuntergänge gab es natürlich auch. 😉

Sonnenuntergang in Kalamaki

Sonnenuntergang in Kalamaki

Sonnenuntergang in Kalamaki

Sonnenuntergang in Kalamaki

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12 Antworten auf Reisebericht Kreta im Herbst 2016: Kalamaki

  1. Michael Hoffmann sagt:

    Kann ich alles unterstreichen. Wir waren zur gleichen Zeit dort unten.OK in Matala aber was soll’s. Sind auch noch nie bis in den November dort gewesen. Aber das Wetter und die eigenartige Atmosphäre mit den wenigen Touristen um die Zeit. Toll. Zerren wir lange von…

  2. S+E sagt:

    Sorry leider ein wenig enttäuscht, unter einem Reisebericht etwas anderes erwartet als Werbung für Autovermietung und Hotel, Restaurant etc.

    • mt sagt:

      Leider hast Du den Unterschied zwischen Werbung und Empfehlung nicht verstanden. Für Werbung würde ich Geld bekommen, eine Empfehlung spreche ich aus, weil mich eine Leistung überzeugt hat, so wie in diesem Fall. Wo kann ich denn Deine Reiseberichte nachlesen, um mir Anregungen für Verbesserungen zu holen?

  3. Schöner Bericht! Kann ich alles bestätigen, nur die Liste der empfehlenswerten Tavernen kann ich noch um zwei Tips erweitern : Imeros in Lagolio und Agamemnon in Kentrochori (4km südlich von Spili geht die Abzweigung von der Straße nach Rethymnon ab ). Ich habe noch eine Woche auf dieser wunderbaren Insel. Die genieße ich bei meinem ersten selbstgemachten Raki! 😊

    • mt sagt:

      Oh ja, das klingt gut. Jammas! Von Imeros haben wir schon viele Jahre Gutes gehört und nie hat sich eine Gelegenheit ergeben. Jetzt haben wir uns aber fest vorgenommen, das im Frühjahr mal in Angriff zu nehmen. Von Agamemnon meine ich, auch schon mal was gelesen zu haben, das wäre mir persönlich, da immer ich fahre, eigentlich zu weit. Aber wenn es wirklich gut ist, wäre das ja mal eine Überlegung. Danke jedenfalls für die Tipps!

  4. Pingback: Kreta-Splitter 20.11.2016: Radfahren auf Kreta, Tipps für Kreuzfahrer und … » Kreta pur

  5. Orloff sagt:

    Mario, sieh mal zu, dass Kommos naturgeschützt bleibt. Die ganze Gegend! Weg mit der Schirmerei, dem Betonwahn und dem ganzen Budenzauber! Gründe Touristenbürgerinitiative, kämpfe mit deinen Forumssern und Heinz den Kampf für die Natur!

    Danke, Orloff

  6. Doris Schwabe sagt:

    Vielen Dank, Mario. Jetzt kann ich meine Zettelwirtschaft am Schreibtisch entsorgen und hab durch die Seite endlich den Überblick, wo wir nächstes Jahr hin müssen. Danke für die Mühe, ist toll geworden.

  7. Christina sagt:

    Hallo Mario,
    vielen Dank für die tollen Tipps. Ich finde die ganze Website sehr gelungen und informativ. Mein Mann und ich reisen im September zum wiederholten Mal nach Kreta, erstmals jedoch in den Süden, da wir die Ruhe suchen, fern vom Massentourismus. Dank dieser tollen Website brauche ich wichtige Informationen über die Umgebung nicht mehr mühevoll zu recherchieren. Man sieht, dass eine Menge Arbeit hier drin steckt. Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt.
    Herzliche Grüße
    Christina

    • mt sagt:

      Hallo Christina,

      vielen Dank für Deine lieben Worte. Da macht es Spaß, weiter nach Inhalten und Themen zu suchen. 😉

      Beste Grüße

      Mario

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