Webfundstück: griechisches Kalamaki-Blog

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Bestes Olivenöl aus Kreta


Heute habe ich mal wieder im Internet nach neuen Infos rund um Kalamaki gestöbert, insbesondere um mich vor unserer Kalamaki-Reise im September mal wieder ein bisschen auf den aktuellsten Stand zu bringen…

Gefunden habe ich das griechisch-sprachige Blog von Janni, welches sich rund um Kalamaki dreht; auch wer des Griechischen nicht wirklich mächtig ist, sollte ruhig mal vorbei schauen, es gibt für eher Sprachunkundige auch jede Menge frische Bilder, die garantiert Sehnsucht wecken. Da Janni auch Paragliding betreibt, gibt’s auch stimmungsvolle Luftaufnahmen, wobei da auch der Besuch seines Zweitblogs (dort verlinkt) lohnt…

Kalamaki Crete Blog

Kalamaki – nun endgültig am Ende?!

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Bestes Olivenöl aus Kreta


Zugegeben, die Überschrift ist vielleicht etwas provokant, aber ich befürchte, es ist etwas Wahres daran.

Bisher haben wir immer befürchtet, dass ein Projekt wie der geplante Containerhafen für Kalamaki touristisch das Ende bedeuten würde, nun scheint es aber so zu sein, dass das, was man an Kalamaki schätzte, also der Individualismus des Ortes jenseits von Pauschaltouristik und Last-Minute-Angeboten a la „1 Woche Halbpension auf Kreta für 299 EUR“ nun von anderer Seite bedroht ist:

Kalamaki findet sich nun neuerdings im Katalog von Pauschaltouristik-Anbietern:

Studios/Apartments Paradise bei Neckermann-Reisen

Katalog-Angebote für Kalamaki gab’s zwar vorher auch schon, das waren aber Nischenangebote (u.a. von Attika und Kolping-Reisen), die eher nicht dafür gesorgt haben, dass die typische Last-Minute-Pauschal-Clientel Kalamaki für sich entdecken konnte.

Und exakt das befürchte ich nun: Bisher werden die Studios Paradise dort nur mit Eigenanreise angeboten, so dass zumindest noch etwas Eigeninitiative notwendig ist, aber Matala wird eh schon von den großen Reisekonzernen angefahren und da ist es vermutlich nur noch eine Frage der Zeit, bis man merkt, dass man auch in Kalamaki bequem die Urlauber per Bus „abkippen“ kann. Und ebenso wird es nicht lange dauern, bis auch noch andere Anbieter vor Ort wider besseren Wissens dem Lockruf der Veranstalter erliegen.

Und das wird dann das Ende von Kalamaki als Ziel für die ganz spezielle Gruppe der Individualreisenden sein, die bisher das Bild von Kalamaki geprägt haben…

Für uns wird dann auch der Zeitpunkt gekommen sein, was anderes auszuprobieren. Schade. Aber unvermeidlich.

 

Olivenöl aus der Messara

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Bestes Olivenöl aus Kreta


Wer schon mal in Kalamaki und Umgebung in einer der Unterkünfte von Kalamaki Rent Motors gewohnt hat, wird das köstliche, gratis bereitgestellte Olivenöl der Inhaberfamilie Ktistakis kennen- und schätzen gelernt haben.

Dieses köstliche, mittlerweile Bio-zertifizierte Olivenöl kann man nun nicht mehr nur vor Ort kaufen, es ist seit einiger Zeit auch in Deutschland verfügbar.

Importiert und im Großhandel vertrieben wird es von der „Wesermühle„. Aber Vorsicht! Auf der Webseite kann es schnell zur temporären Erblindung kommen, sie ist wirklich grausam schlecht gemacht und dabei mächtig bunt.

Dort auf der Seite gibt es aber auch einen Link „Bezugsquellen“, wo man erfährt, wie und wo das Ktistakis-Öl zu erwerben ist, auch Online-Shops sind dabei. Allerdings sorgen hier die zertifizierte Bio-Qualität und der Import aus Kreta für einen Literpreis von rund 12 EUR im 3l-Kanister, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass das Öl jeden Cent wert ist!

 

Kalamaki, September 2010…

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… oder was sich in gut einem Jahr, seit unserer letzten Reise nach Kalamaki, Kreta, im Sommer 2009, so alles geändert hat:

Tja, in Kalamaki wird fleißig gebaut, wie zu befürchten, nicht immer schön und manchmal sogar abgrundtief grässlich.

kalamaki-2010-1210.jpg

Hier ist so ziemlich das Übelste zu sehen, was in Kalamaki „gewuchert“ ist. Merkwürdige Konstruktionen, die an Wohncontainer auf dem Bau erinnern, mit fast keinen Fenstern, einem „Vordach“ aus Doppel-T-Trägern und einem Zaun aus Drahtmatten vom Bau. Sehr „ansprechend“. Am erfreulichsten ist noch, dass sich diese Bauwerke am südlichen Ortsrand von Kalamaki hinter Marina am Weg nach Pitsidia verstecken.

Allerdings ist man auch am nördlichen Ortsende (hinter Finikas und Panorama) fleissig mit dem Bagger bei der Arbeit und am Ende des Strandwegs im Norden ist auch so ein schmückender Wohncontainer entstanden, eingezäunt und mitten auf dem Weg. Ehrlich gesagt erklärt sich mir weder, wie man solche Dinger genehmigen und bauen lassen kann, noch, wie man freiwillig so etwas bewohnen kann. Wenn es in dieser Art und Weise mit der Bebauung in und um Kalamaki weiter geht, so benötigt man sicher keinen (bisher vage geplanten) Container-Hafen mehr, um den Tourismus zu schädigen.

Auch im Hinterland ist einiges an Bautätigkeit zu entdecken, allerdings ohne optisch/geschmackliche Entgleisungen wie oben.

Ok, nun zu den nicht ganz so negativen Nachrichten…

– Direkt neben „Aristides“ hat ein neues Cafe/Bar „notiammos“ eröffnet, was wir aber mangels Zeit nicht besucht haben.

– Ein neues Restaurant (bzw eine Taverne) gibt es auch: „Aristodimos“, gelegen in südlicher Richtung hinter dem bebauungsfreien Abschnitt und direkt neben dem „Hotel Alexander“ (oder Alexandros, der Name scheint ja je nach Lust, Laune und Webseite zu wechseln). Sieht recht edel aus mit fein eingedeckten Tischen und einem „Deck“ draussen auf dem Strand. Essen waren wir dort aber nicht. Falls jemand dort Erfahrung sammeln konnte, wäre ich für einen Kommentar sehr dankbar.

– Im Ort ist die nördliche Taverne an der Plateia geschlossen, wegen Todesfall. Ob sie nächste Saison wieder öffnen wird, weiß ich nicht.

– Gegenüber von Katherina (Supermarkt), oder genauer, zwischen Juwelier Nolden und dem „Kalamaki Rent Motors“-Office ist nun ein Laden mit lokalen Bioprodukten (und noch diversem anderen Kram).

– Gut gegessen haben wir in Kalamaki diesmal bei „Aristides“, wir meinen, eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren bemerkt zu haben. Weiterer unbedingte Restaurant-Tipps: Taverna Sactouris in Sivas und Pizzeria Ariadni in Kamilari. Enttäuscht waren wir diesmal von Sigelakis in Sivas, schieben das aber auf unsere Auswahl der Gerichte und die Tagesform der Küche. Ein „Retest“ folgt dann im nächsten Urlaub. ;-)

– Gut gesessen und nett geplaudert haben wir abends, wie eigentlich immer auch in den Jahren davor, bei Michalis im Cafe Paradise, der (wie allerdings auch sehr viele andere in Kalamaki) gratis WLAN für seine Gäste anbietet. (Gratis Liegen und Sonnenschirme am Strand sowieso, aber das ist ja für Kalamaki-Urlauber keine Neuigkeit.)

So, viel mehr hat sich eigentlich in einem Jahr nicht getan… Ergänzungen gerne in den Kommentaren!

kalamaki.me – Merkwürdiger Name…

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Tja, der Name der Website erklärt sich eigentlich ganz einfach:

1) Sollte es eine kurze Domain ohne Bindestriche mit kalamaki im Namen sein und 2) sollte es bezahlbar bleiben…

Da die üblichen Länderdomains wie .de, .net, .com usw. schon belegt waren, blieb nur noch „kalamaki.me“ übrig. ;-)

 

Bilder aus Kalamaki und Umgebung

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Die folgenden Bilder stammen aus Kalamaki, sowie der näheren und weiteren Umgebung.

Sie liefern einen guten Eindruck von dem, was man vor Ort und bei Ausflügen entdecken kann…

[miniflickr photoset_id=“1040013″]Galerie wird geladen…[/miniflickr]

Kalamaki?!

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Kalamaki, wo liegt das eigentlich?

Kalamaki ist ein kleines Nest im zentralen Süden Kretas, gelegen an der libyschen See zwischen Agia Galini und Matala, an der sogenannten Bucht von Messara.

Die folgende Google-Map veranschaulicht die Lage ganz gut:

[gpress map_position=“35.028774, 24.7594″ marker_title=“My Map“ map_type=“HYBRID“ map_zoom=“10″]

Kalamaki, was will man da?

Wie man auf der obigen Karte beim weiteren Zoomen erkennen kann, ist Kalamaki nicht viel mehr als ein kleiner Flecken am Strand, der ein bisschen staubig wirkt. Auch vor Ort überzeugt Kalamaki nicht sofort mit seiner Optik.

Man muss sich auf das „Nest am Ende Straße“ einlassen, dann merkt man, dass der Ort etwas Besonderes ausstrahlt.

Mir jedenfalls hilft er, wirkliche Ruhe und Entspannung zu finden, aus mir nicht näher bekannten Gründen (bestimmt was Psychologisches ;-)) mag ich Orte sehr gerne, die nicht an einer Durchgangsstraße liegen und wo man quasi „am Ende“ des Weges ist.

Kalamaki ist genau so ein Ort, wenn man von der Straße zwischen Tymbaki und Kamilari abbiegt Richtung Meer, kommt man automatisch an und auch nicht mehr so richtig weiter. Ich liebe diese Art von Orten. (Obwohl man natürlich ehrlich sein müßte, und die einsame Schotterpiste nach Pitsidia erwähnen sollte, aber die tut meinem Empfinden keinen Abbruch.)

Der Ort ist rein touristisch und in den letzten Jahrzehnten entstanden. Früher war in Reiseführern wegen zahlreicher Betonskelettbauten, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht vollendet wurden, regelrecht verrufen, was sich mit dem langsamen Verschwinden vieler Rohbauten so langsam gelegt hat.

Eine Schönheit im klassischen Sinn ist Kalamaki trotzdem nicht geworden, es gewinnt seinen Charme eher aus den kleinen Pensionen, netten Tavernen und freundlichen Menschen, die eine sehr familiäre Stimmung aufkommen lassen.

Absolut traumhaft ist natürlich auch der kilometerlange Strand, an denen ein Großteil der Pensionen und Tavernen unmittelbar liegen und an der mit nur wenigen Touristen und einigen Schildkröten der Gattung Caretta caretta („unechte Karett-Schildkröte), die dort noch ihre Eier ablegen, geteilt werden muss.

Durch die Ausrichtung nach Westen genießt man abends traumhafte Sonnenuntergänge, gerade im Frühjahr und Herbst, wenn die Sonne als glutroter Ball im libyschen Meer versinkt, mit den Paximadia-Inseln im Hintergrund. Das Bild im Kopf dieser Webseite zeigt genau diese Ansicht und das folgende Video auch:

Inhalt nicht verfügbar.
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Was soll diese Seite?

Zu Kalamaki und den Dörfern in der Nähe wie Pitsidia, Sivas, Kamilari, Listaros aber auch z.B. Matala gibt es bisher fast nur Webseiten einzelner Zimmer-Vermieter, Autovermietungen oder auch Restaurants. Hier an dieser Stelle möchte ich das ändern, und, beginnend mit Kalamaki, aber anschließend vielleicht auch für weitere Orte, eine umfassendere Darstellung aufbauen.

Einfließen lassen werde ich natürlich auch meine Linksammlung zu Kalamaki, die bisher an anderer Stelle veröffentlicht ist. Ob und wie schnell mir das gelingt, wird dann wohl die Zeit zeigen… ;-)