Kalamaki, September 2010…

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… oder was sich in gut einem Jahr, seit unserer letzten Reise nach Kalamaki, Kreta, im Sommer 2009, so alles geändert hat:

Tja, in Kalamaki wird fleißig gebaut, wie zu befürchten, nicht immer schön und manchmal sogar abgrundtief grässlich.

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Hier ist so ziemlich das Übelste zu sehen, was in Kalamaki „gewuchert“ ist. Merkwürdige Konstruktionen, die an Wohncontainer auf dem Bau erinnern, mit fast keinen Fenstern, einem „Vordach“ aus Doppel-T-Trägern und einem Zaun aus Drahtmatten vom Bau. Sehr „ansprechend“. Am erfreulichsten ist noch, dass sich diese Bauwerke am südlichen Ortsrand von Kalamaki hinter Marina am Weg nach Pitsidia verstecken.

Allerdings ist man auch am nördlichen Ortsende (hinter Finikas und Panorama) fleissig mit dem Bagger bei der Arbeit und am Ende des Strandwegs im Norden ist auch so ein schmückender Wohncontainer entstanden, eingezäunt und mitten auf dem Weg. Ehrlich gesagt erklärt sich mir weder, wie man solche Dinger genehmigen und bauen lassen kann, noch, wie man freiwillig so etwas bewohnen kann. Wenn es in dieser Art und Weise mit der Bebauung in und um Kalamaki weiter geht, so benötigt man sicher keinen (bisher vage geplanten) Container-Hafen mehr, um den Tourismus zu schädigen.

Auch im Hinterland ist einiges an Bautätigkeit zu entdecken, allerdings ohne optisch/geschmackliche Entgleisungen wie oben.

Ok, nun zu den nicht ganz so negativen Nachrichten…

– Direkt neben „Aristides“ hat ein neues Cafe/Bar „notiammos“ eröffnet, was wir aber mangels Zeit nicht besucht haben.

– Ein neues Restaurant (bzw eine Taverne) gibt es auch: „Aristodimos“, gelegen in südlicher Richtung hinter dem bebauungsfreien Abschnitt und direkt neben dem „Hotel Alexander“ (oder Alexandros, der Name scheint ja je nach Lust, Laune und Webseite zu wechseln). Sieht recht edel aus mit fein eingedeckten Tischen und einem „Deck“ draussen auf dem Strand. Essen waren wir dort aber nicht. Falls jemand dort Erfahrung sammeln konnte, wäre ich für einen Kommentar sehr dankbar.

– Im Ort ist die nördliche Taverne an der Plateia geschlossen, wegen Todesfall. Ob sie nächste Saison wieder öffnen wird, weiß ich nicht.

– Gegenüber von Katherina (Supermarkt), oder genauer, zwischen Juwelier Nolden und dem „Kalamaki Rent Motors“-Office ist nun ein Laden mit lokalen Bioprodukten (und noch diversem anderen Kram).

– Gut gegessen haben wir in Kalamaki diesmal bei „Aristides“, wir meinen, eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren bemerkt zu haben. Weiterer unbedingte Restaurant-Tipps: Taverna Sactouris in Sivas und Pizzeria Ariadni in Kamilari. Enttäuscht waren wir diesmal von Sigelakis in Sivas, schieben das aber auf unsere Auswahl der Gerichte und die Tagesform der Küche. Ein „Retest“ folgt dann im nächsten Urlaub. ;-)

– Gut gesessen und nett geplaudert haben wir abends, wie eigentlich immer auch in den Jahren davor, bei Michalis im Cafe Paradise, der (wie allerdings auch sehr viele andere in Kalamaki) gratis WLAN für seine Gäste anbietet. (Gratis Liegen und Sonnenschirme am Strand sowieso, aber das ist ja für Kalamaki-Urlauber keine Neuigkeit.)

So, viel mehr hat sich eigentlich in einem Jahr nicht getan… Ergänzungen gerne in den Kommentaren!